Für Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Co.
Angebote zum Thema: Psychosoziale Unterstützung von Mitarbeitenden im Gesundheitswesen
Die mentale Gesundheit ist genauso wichtig wie die physische. Daher ist ihre Pflege von großer Bedeutung. Denn vor allem im Klinikalltag, bei der anspruchsvollen täglichen Versorgung von Patientinnen und Patienten können sich psychosoziale Probleme im Privat- oder Berufsleben massiv auf die Arbeitsleistung auswirken. Laut den aktuellen Daten der DAK sind die Fehlzeiten wegen seelischer Leiden wieder deutlich angestiegen. Besonders betroffen sind hier die Beschäftigt im Gesundheitswesen.
Akute Krisenintervention für Pflegeeinrichtungen
bundesweit mit mehreren Teams für Sie im Einsatz
Warum ist akute Krisenintervention in Pflegeeinrichtungen so wichtig?
Pflegekräfte sind täglich mit schweren und belastenden Situationen konfrontiert: plötzliche Todesfälle, Suizide, schwere Stürze, Gewaltvorfälle oder medizinische Notfälle. Solche Ereignisse können Mitarbeitende tief erschüttern – emotional wie körperlich.
Ohne zeitnahe Unterstützung besteht das Risiko, dass sich Belastungen verfestigen und langfristige gesundheitliche Folgen entstehen.
Akute Krisenintervention setzt genau hier an.
Bedeutung für Mitarbeitende
Schutz der psychischen Gesundheit
Pflegekräfte erleben regelmäßig extreme Belastungen (Tod, Leid, Gewalt, Notfälle). Ohne zeitnahe Verarbeitung können sich Symptome wie Schlafstörungen, Angst, Erschöpfung oder Depression entwickeln. Akute Krisenintervention hilft, diese Reaktionen früh aufzufangen und einzuordnen.
Vermeidung von Traumafolgestörungen
Unbearbeitete Krisen können sich verfestigen und zu Burnout oder posttraumatischen Belastungssymptomen führen. Frühzeitige Intervention senkt dieses Risiko deutlich.
Emotionale Entlastung und Stabilisierung
Mitarbeitende bekommen Raum, über das Erlebte zu sprechen, Gefühle einzuordnen und wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen.
Gefühl von Wertschätzung und Sicherheit
Wenn eine Einrichtung professionelle Hilfe bereitstellt, erleben Mitarbeitende: „Mein Arbeitgeber nimmt mich ernst und sorgt für mich.“
Das stärkt Vertrauen und Bindung.
Erhalt der Arbeitsfähigkeit
Stabilisierte Mitarbeitende können schneller wieder sicher und konzentriert arbeiten.
Bedeutung für Pflegeeinrichtungen
Reduzierung von Krankenständen und Ausfällen
Psychisch bedingte Fehlzeiten gehören zu den häufigsten und längsten Ausfallgründen. Prävention durch Krisenintervention spart langfristig Kosten.
Mitarbeiterbindung und -gewinnung
Ein sichtbar vorhandenes Krisenangebot ist ein starkes Argument im Wettbewerb um Fachkräfte.
Sicherung der Versorgungsqualität
Stabile Teams arbeiten achtsamer, machen weniger Fehler und können Bewohner:innen besser begleiten.
Prävention von Eskalationen im Team
Unverarbeitete Belastung führt häufig zu Konflikten, Rückzug oder innerer Kündigung. Krisenintervention wirkt deeskalierend.
Erfüllung der Fürsorgepflicht
Arbeitgeber sind verpflichtet, Mitarbeitende vor gesundheitlichen Schäden zu schützen – auch vor psychischen.
Kurz zusammengefasst
Akute Krisenintervention
➡ schützt Menschen
➡ stabilisiert Teams
➡ senkt Kosten
➡ stärkt Qualität und Arbeitgeberattraktivität
Unser Anspruch
Wir bieten bundesweit schnelle und professionelle akute Krisenintervention für Pflegeeinrichtungen – vor Ort oder online. Bereits über 300 Einrichtungen vertrauen auf unsere Erfahrung.
Gerne beraten wir Sie unverbindlich zu den Möglichkeiten einer Zusammenarbeit.
Die stationäre Pflege ist ein hochbelastendes Arbeitsfeld. Zeitdruck, Personalmangel, emotionale Anforderungen sowie der Umgang mit Leid und Tod führen bei vielen Mitarbeitenden zu chronischer Erschöpfung, innerer Distanz oder psychischen Belastungen. Führungskräfte, Praxisanleitende und Teamverantwortliche stehen vor der Herausforderung, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, angemessen zu reagieren und Mitarbeitende wirksam zu unterstützen – ohne dabei die eigene Belastungsgrenze aus den Augen zu verlieren. Dieses Seminar vermittelt praxisorientiertes Wissen, Handlungssicherheit und konkrete Werkzeuge, um belastete Mitarbeitende professionell zu begleiten, Gespräche konstruktiv zu führen und gesundheitsfördernde Strukturen im Team zu stärken.
Nutzen für die Praxis:
Die Teilnehmenden gewinnen Sicherheit im Umgang mit belasteten Mitarbeitenden, reduzieren Eskalationen und Fehlzeiten und stärken langfristig Motivation, Bindung und Arbeitszufriedenheit im Team. Gleichzeitig werden sie für den eigenen Selbstschutz und nachhaltige Führung sensibilisiert.
Investieren Sie in das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeitenden und profitieren Sie von den positiven Effekten auf die gesamte Unternehmenskultur. Melden Sie sich noch heute für unseren Seminar „Psychische Erste-Hilfe für Unternehmen“ an und werden Sie zum positiven Gestalter Ihrer Arbeitsumgebung!
Zielgruppe:
Pflegedienstleitungen und Wohnbereichsleitungen, Stellvertretende Führungskräfte, Praxisanleitende, Teamleitungen und Schichtleitungen, Qualitätsbeauftragte und Personalverantwortliche in der Pflege, Betriebsräte, Mitarbeitervertretung und Schwerbehindertenvertreter.
„Das Original mit den bekannten Dozenten“
Fachkraft für psychosoziale Unterstützung im Gesundheitswesen (52UE)
Psychische Erkrankungen sind weiterhin ein Tabuthemen am Arbeitsplatz. Mit der Qualifizierung zur „Fachkraft für psychosoziale Unterstützung im Gesundheitswesen“ können Mitarbeitende als Vermittler:in und Vertrauensperson für Hilfesuchende im Unternehmen unterstützend tätig werden. Die Weiterbildung qualifiziert Probleme im betrieblichen Alltag, wie auch nach Extremsituationen, schnell zu erkennen und als Vertrauensperson Hilfestellung anzubieten. Wissen und Fertigkeiten werden in den beiden Modulen praxisnah vermittelt. In Ihrem persönlichen Lernprozess werden Sie in beiden Grundlagenmodule im Co-Teaching-Modell mit zwei Dozierenden begleitet.
Die Weiterbildung wird modular mit Modul 1 und Modul 2 angeboten.
Zielgruppe: Beschäftigte, die häufig mit belastenden Ereignissen/psychosoziale Krisen in Kontakt kommen: Pflege- und Funktionsdienst, Ärztlicher Dienst, Therapeutischer Dienst, Sozialdienst, Seelsorge, Personalreferenten, Betriebsrat; Rettungsdienst



